"Schöpfungsverantwortung
Tier und Mensch"
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Wir
über uns
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Anlass
der Gründung war die Pflichtimpfung gegen die Blauzungenkrankheit. Es hat
uns betroffen, wie wenig bis gar nicht Bäuerinnen und Bauern von den zuständigen
Behörden über dieses Thema informiert worden sind. All jene, welche
diese Impfung kritisch hinterleuchten und in Frage stellen, werden zum Teil
unter großen Druck gesetzt. Auch gibt es bereits eine große Anzahl
von Bauern, die über massive Nebenwirkungen bzw. Impfschäden klagen
(Aborte, erhöhte Zellzahl, Fieber,
)
Es gibt also zu dieser Pflichtimpfung noch derartig viele ungeklärte Fragen,
dass es uns einfach ethisch erforderlich erscheint, die Impfung unserer Tiere
nicht zuzulassen, solange keine zufriedenstellenden Antworten gegeben werden
können. Die ehrliche Sorge der Bäuerinnen und Bauern, die aus Verantwortung
unserer Tiere gegenüber einen "impffreien" Weg gehen wollen ist
zu respektieren und anzuerkennen.
Krankheiten
und Seuchen haben Ursachen und wir sehen es als unsere Aufgabe, diese zu ergründen
um entsprechende Maßnahmen einleiten zu können, die die Wiedergesundung
ermöglichen. Das sind auch die wesentlichen Grundprinzipien der biologischen
Landwirtschaft, die anstelle der Symptombekämpfung eine ganzheitliche Betrachtungsweise
bevorzugt. So ist auch in der Leitlinie für die biologische Wirtschaftsweise
verankert, dass man sich der Impfstoffe als fragwürdige Mittel erst bedienen
darf, wenn alle natürlichen Maßnahmen versagen.
Symptombekämpfung bringt langfristig keine Lösung, wenn wir uns nicht
mit den Ursachen auseinandersetzen und entsprechende Alternativen vorziehen.
Wenn die Blauzungenkrankheit womöglich in unseren Breiten Einzug findet, hat das eben auch komplexere Ursachen, die es zu ergründen gibt. Einfach zu impfen und dann zu glauben, das Problem sei gelöst, ist ein großer Irrtum.
Wir sehen in der Stärkung des natürlichen Immunsystems eine zukunftsträchtige Alternative. Wir wollen diesen Weg gehen und lehnen deshalb die Zwangsimpfung ab, weil er unseren Weg verunmöglicht. Jeder Tierhalter soll selbst entscheiden können, ob er seine Tiere impfen lassen will oder nicht. Es kann doch nur von Vorteil sein, wenn es eine größere Anzahl von nicht geimpften Tieren gibt und diese entsprechend beobachtet und im Bedarfsfall behandelt werden. Dadurch lassen sich langfristig entsprechende Schlüsse ziehen, unter welchen Voraussetzungen nicht geimpfter Tiere die Krankheit am Besten überstehen.
Wir wollen einen offenen und fairen Dialog, bei dem die Vor- und Nachteile dieser Thematik ehrlich diskutiert werden. Dazu ist es nötig, dass auch uns Freiraum eingeräumt wird, und aufgezeigte Alternativen respektiert und ernst genommen werden. Natürlich respektieren auch wir die Entscheidung der Impfbefürworter und gestehen ihnen dasselbe Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Tieren ein.
Trotz
unterschiedlicher Auffassungen können wir einen respektvollen Umgang miteinander
pflegen und dieser Prozess kann für beide Seiten fruchtbar sein.
Wir sind offen dafür!
Unsere
Ziele zur aktuellen Blauzungenimpfung:
1. Schritt: Freiwilligkeit
2. Schritt: Straffreiheit
3. Schritt: Anerkennung und weiter Erforschung von alternativen Methoden
Folge: Abstand von Pflichtimpfungen nehmen - Bewusstsein für gesunden Tierbestand
schaffen - Anerkennung der natürlichen Immunisierung
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